Solarbatterien

Unsere Solarspeicher speichern den von Ihren Modulen erzeugten Strom, damit Sie ihn später nutzen können: Eigenverbrauch, Notstrom (Backup) oder Inselanlage (Off-Grid). Entdecken Sie Lithium-(LiFePO4)-Lösungen, Plug & Play-Batterien (Marstek, Zendure), AGM / GEL-Sortimente sowie tubulare OPzS / OPzV-Batterien für anspruchsvolle Anlagen – inklusive kompatiblem Zubehör. Um die richtige Technologie zu wählen und den Preis pro nutzbarer kWh zu vergleichen, lesen Sie unseren Batterievergleich und schätzen Sie anschließend Ihre Rentabilität mit dem Rentabilitätsrechner für Batteriespeicher.

Auswahl in 30 Sekunden

  • Eigenverbrauch (täglicher Gebrauch): Bevorzugen Sie eine LiFePO4-Lithium batterie (viele Zyklen).
  • Notstromversorgung/Backup: Überprüfen Sie die Kompatibilität mit Ihrem Hybrid-Wechselrichter und die Verwaltung von Stromausfällen.
  • Abgelegener Standort (netzunabhängig): Dimensionieren Sie in nutzbaren kWh und überprüfen Sie die Spannung (12/24/48 V oder Hochspannung je nach System).
  • Budget: Vergleichen Sie den Preis pro nutzbarer kWh und berechnen Sie die Amortisation vor dem Kauf.

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Solarspeicher: kompletter Leitfaden, um den richtigen Speicher zu wählen



Eine Batterie zu Ihrer Solaranlage hinzuzufügen, ist der Schritt, der wirklich alles verändert: Sie sind nicht mehr nur vom aktuellen Sonnenschein abhängig, sondern speichern die mittags produzierte Energie, um sie abends, nachts oder bei einem Netzausfall zu nutzen. Aber nicht alle Batterien sind gleich—Technologie, Kapazität, Spannung, Wechselrichter-Kompatibilität… hier ist, was Sie vor dem Kauf wissen sollten.



Die verschiedenen Technologien von Solarbatterien



LiFePO4-Lithiumbatterien (Lithium-Eisenphosphat)

Das ist heute der Maßstab für die Speicherlösung im Wohnbereich und im semi-industriellen Einsatz. Die LiFePO4-Chemie bietet mehrere entscheidende Vorteile gegenüber anderen Technologien:

  • Außergewöhnliche Lebensdauer: je nach Modell zwischen 4.000 und 6.000 Zyklen, also 10 bis 15 Jahre tägliche Nutzung.
  • Hohe Sicherheit: kein Risiko eines thermischen Durchgehens, im Gegensatz zu NMC- oder NCA-Chemien.
  • Entladetiefe: 80–90% der Nennkapazität nutzbar, gegenüber maximal 50% bei einer AGM-Batterie.
  • Geringe Selbstentladung: ideal für saisonale Nutzung (Hütte, Wohnmobil).
  • Modularität: Marken wie Pylontech, BYD oder Dyness bieten stapelbare Module, um Ihre Kapazität zu erweitern, ohne alles zu ersetzen.



AGM- und GEL-Batterien

Ältere Technologie, aber in bestimmten Fällen weiterhin relevant. In der Anschaffung günstiger, haben sie jedoch eine kürzere Lebensdauer (500 bis 1.200 Zyklen) und eine begrenzte Entladetiefe. Sie bleiben eine sinnvolle Option für kleine 12V/24V-Systeme mit moderater Nutzung oder als kostengünstiger Ersatz in einer bestehenden Anlage.



OPzS- und OPzV-Batterien

Diese Röhrenplattenbatterien mit flüssigem Elektrolyt (OPzS) oder geliertem Elektrolyt (OPzV) sind für industrielle Anlagen, netzferne Standorte mit hoher Autarkie oder Batteriebänke ausgelegt. Sie verkraften wiederholte tiefe Zyklen über 15 bis 20 Jahre. Eine professionelle Wahl für Projekte, die Robustheit und maximale Lebensdauer erfordern.



Plug & Play-Batterien

Neue Generation gebrauchsfertiger Indoor-Batterien (Marstek, Zendure…), die sich leicht mit einem Plug-&-Play-Solarkit oder einem kompatiblen Hybridwechselrichter kombinieren lassen. Ideal, um ohne komplexe Installationsarbeiten mit dem Speichern zu beginnen.



Wie dimensioniert man seine Solarbatterie?



Die Dimensionierung einer Batterie hängt von 3 Parametern ab:

  • Nachtverbrauch (kWh): was Sie zwischen Sonnenuntergang und dem nächsten Morgen verbrauchen. Bei einem Standardhaus sind das oft zwischen 3 und 6 kWh/Nacht.
  • Zulässige Entladetiefe: eine 10-kWh-Lithiumbatterie, die zu 90% nutzbar ist, liefert tatsächlich 9 kWh nutzbar. Eine 10-kWh-AGM, die auf 50% begrenzt ist, liefert nur 5 kWh nutzbar—denken Sie immer in nutzbaren kWh, nicht in Nennwerten.
  • Systemspannung: 12V oder 24V für kleine autarke Systeme, 48V für die meisten Hybridwechselrichter im Wohnbereich, Hochspannung (100V+) für einige Premium-Wechselrichter.

Um die benötigte Kapazität genau zu berechnen, nutzen Sie unser Batterie-Dimensionierungstool. Es berücksichtigt Ihre PV-Produktion und Ihren tatsächlichen Verbrauch.

Solarbatterie und Hybridwechselrichter: Kompatibilität vor allem



Eine Batterie lässt sich nicht an jeden Wechselrichter anschließen. Prüfen Sie vor dem Kauf systematisch:

  • Die Batteriespannung ist mit dem Batterie-Eingangsbereich Ihres Wechselrichters kompatibel.
  • Die Batterie kommuniziert korrekt mit dem Wechselrichter über das passende BMS-Protokoll (CAN bus, RS485…). Ohne BMS-Kommunikation kann der Wechselrichter das Laden/Entladen nicht optimal steuern.
  • Die Lade-/Entladeleistung der Batterie ist stimmig zur Leistung Ihres Wechselrichters.

Sehen Sie sich unsere Kategorie Hybridwechselrichter an, um die von unserem Team getesteten und validierten Kombinationen zu finden.






FAQ – Solarbatterien

1. Welche Solarbatterie wählen: Lithium (LiFePO4) oder AGM/GEL? +
Lithium LiFePO4 wird häufig für den Eigenverbrauch gewählt, da es eine hohe Lebensdauer (viele Zyklen) bietet. AGM/GEL kann je nach Budget und Einsatz ebenfalls geeignet sein. Zum Vergleichen nutzen Sie den Batterievergleich.
2. Wie dimensioniere ich eine Solarbatterie in nutzbaren kWh? +
Denken Sie in nutzbaren kWh (tatsächlich verfügbare Energie) – je nach Nutzung: Eigenverbrauch, Backup oder Inselbetrieb. Um die Produktion zu schätzen und die Auslegung zu verfeinern, nutzen Sie den Solar Simulator.
3. Welche Batteriespannung wählen (12V, 24V, 48V oder Hochvolt)? +
Die Spannung hängt vom System ab (Anlage, Wechselrichter, Einsatz). Im Inselbetrieb sind 12/24/48 V häufig, während manche Systeme Hochvolt-Batterien verwenden. Prüfen Sie immer die Kompatibilität mit Ihrer Ausrüstung.
4. Ist eine Solarbatterie als Backup bei Stromausfall geeignet? +
Ja, wenn das System für Backup ausgelegt ist (Netzausfall-Management, Kompatibilitäten). Wichtig ist die Abstimmung zwischen Batterie, Wechselrichter und dem gewünschten Betriebsmodus.
5. Wie vergleiche ich den Preis einer Solarbatterie? +
Vergleichen Sie den Preis pro nutzbarer kWh statt der “Brutto”-Kapazität. Für eine umfassendere Sicht nutzen Sie den Batterievergleich und den Rentabilitätsrechner.
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